Reviernummer: 33
"Erfolgreiche, auf jahrhundertealte Traditionen basierende, Wildbewirtschaftung von hohem Niveau im Interesse der erfolgreichen Jagd". Nördlich vom Balaton, an der östlichen Seite des Bakonygebirges befindet sich der Wildgarten "König Matthias" sowie das freie Jagdrevier vom Berg Kab-hegy.




Das Revier erstreckt sich 400-600 m über dem Meeresspiegel und ist mit Hügeln und Bergen gegliedert. Das Gebiet ist gut bewaldet und wird von Eichen- und Buchenwäldern bedeckt. Dank der natürlichen Gegebenheiten war dieses Revier unter den Königen - vor allem vom König Matthias - Jahrhunderte lang sehr beliebt.
Dank der natürlichen Gegebenheiten und den abwechslungsreichen, zahlreichen Wildarten bietet die auf Traditionen basierende Wildbewirtschaftung gut organisierte, erfolgreiche Jagden von hohem Niveau.
Der 4.000 ha große Wildgarten bietet dem Rotwild, dem Schwarzwild, dem Rehwild und dem Muffel einen natürlichen Lebensraum, wo das Wild im fachgemäß angebauten Wald und auf dem Wildacker abwechslungsreiches Futter finden kann. Es kommt nicht selten vor, daß man auf dem Wildacker sogar Hunderte vom Rotwild und Schwarzwild sehen kann.



Die Jagdmöglichkeiten können alle Ansprüche befriedigen. Im Wildgarten kann nämlich auch in der Periode gejagt werden, wenn die Jagd im freien Gebiet nicht mehr oder noch nicht erlaubt ist. Die Jäger, die ruhige Tage weit von der Welt verbringen wollen, können im Wildgarten jederzeit erfolgreiche Jagden sowohl bei Einzeljagden als auch bei Gesellschaftsjagden und Treibjagden ausüben.
Im 9.000 ha großen, freien Jagdrevier, wo eine weltberühmte Wildbewirtschaftung ausgeübt wird, können die Ansprüche der Jäger befriedigt werden, welche die traditionellen Jagdarten bevorzugen. Die Gegebenheiten des freien Gebiets stimmen mit den Gegebenheiten des Wildgatters überein. Das freie Gebiet ist aber wegen der fast unberührten, wildromantischen Landschaft anreizend, welche reich am Wild ist und erfolgreiche Jagden anbietet.
Die zahlreichen, ständig gepflegten Jagdeinrichtungen - Hochsitze, Futterplätze, Schöpfstellen, Suhlen, Pirschwege - dienen als Mittel für eine erfolgreiche Jagd.
Was die Menge und die Qualität des Rotwildbestandes betrifft, liegt er weit über dem durchschnittlichen Niveau. Die Farbe der Geweihe ist dunkel, was für die Bakonyer Hirsche charakteristisch ist. Die durchschnittlichen Trophäengewichte liegen zwischen 6 und 8 kg. Dem bewaldeten Charakter des Reviers entsprechend haben die Rehböcke schwächere Trophäen von 200 bis 300 g. Dank der guten Gegebenheiten werden die Muffelwidder mit einer Schneckenlänge von 60 bis 80 cm zur Strecke gebracht. Die Wälder des Wildgatters mit den Wildäckern bieten dem Schwarzwild ideale Lebensbedingungen. Dementsprechend können Keiler mit guter Hauerlänge bei Einzeljagden oder bei Treibjagden erlegt werden.
Jahresstrecke:
| Wildart |
im Gatter |
im Freien |
| |
Strecke, Stk. |
Trophäenstärke |
Strecke, Stk. |
Trophäenstärke |
| Gímbika |
50 |
9 kg |
120 |
10 kg |
| Gím tarvad |
120 |
|
300 |
|
| Õzbak |
30 |
400 g |
15 |
350 g |
| Suta, gida |
60 |
|
20 |
|
| Muflonkos |
5 |
90 cm |
5 |
|
| Jerke, bárány |
15 |
|
|
70 cm |
| Vaddisznó össz. |
100 |
|
450 |
|
| Ebbõl kan |
30 |
20 cm |
40 |
23 cm |
| Jagdzeiten: | Rehbockjagd | ab Anfang Mai |
| Hirschbrunft im Freien | vom 15. bis 30. September |
| Hirschbrunft im Gatter | vom 01. September bis 15. Oktober |
| Muffeljagd | ab Mitte Oktober bis Ende Februar |