UngarnDas Jagdland

Jagen in Ungarn

SEVAKO Vadászati Iroda Kft.
(SEVAKO Jagdreisen GmbH)
H-8500 Pápa, Eötvös utca 34.
Ungarn

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Dráva-mente Das Drautal (Süd-Somogy, Süd-Baranya)

Die Drau ist der südliche Grenzfluss Ungarns und das Drautal erstreckt sich beinahe in einem 200 km langen Bogen in westöstlicher Richtung der ungarisch-kroatischen Grenze entlang. Im Norden ist es vom Zalaer-Hügelland, vom Hügelland Belsõ-Somogy und Zselic und vom Mecsek-Gebirge begrenzt, welche mit großen, zusammenhängenden Wäldern bedeckt sind. Am Anfang ist das Gebiet nur einige Kilometer weit und besteht aus Hochufer, aus ehemaligen Flußbetten und aus Hochwasser - gelände, während es sich östlich zu einer Tiefebene ausbreitet. In der näheren Umgebung des Flusses machen zahlreiche tote Flussarme, kleinere und größere Teiche und Wasserläufe das Gebiet abwechslungsreicher. Die Wälder im Hochwassergelände, die schilfig - moorigen Wiesen und Weiden, sowie die sich zwischen den Waldblöcken erstreckenden Ackerflächen bieten einen hervorragenden Lebensraum für das Hochwild.

Deswegen ist es nicht überraschend, daß einer der wichtigsten und weltweit bekanntesten Rohtirschbestände in dieser Gegend lebt, welcher über einzigartige, genetische Werte verfügt. Die Qualität der Trophäen ist vom Westen nach Osten immer ausgezeichneter, die in der Gegend Ormánság gestreckten Rothirsche bedeuten die "Spitze".

Die Fachleute der Region halten es für ihre wichtigste Aufgabe, die Rothirschpopulation der Landschaft Ormánság - welche zu einem der besten und genetisch wertvollesten Rotwildbestände der Welt gehört - auch für die nachkommenden Generationen zu bewahren. Das weltweit bekannte und anerkannte Jagdrevier Sellye kann seinen Ruf dem Grafen Iván Draskovich und seinem einstigen 1.400 ha großen Hirschgatter verdanken. Aber nicht nur der Hirschgatter, sonder das ganze Gebiet wegen der einst fachgemäßen Wildbewirtschaftung des Grafen Draskovich über einen ausgezeichneten Rotwildbestand verfügt. Wegen der abwechslungsreichen Landschaft sowie des erfahrenen Fachpersonals besteht die Möglichkeit, sowohl traditionelle Hochsitzjagd als auch Pirschjagd auszuüben, man kann aber auch an einer stimmungsvollen Jagd mit der Pferdekutsche teilnehmen.

Neben dem Rotwildbestand lebt auch ein guter Damwildbestand in einigen Teilen der nördlichen, teilweise hügeligen, mit Wald bedeckten Reviere. Das Schwarzwild ist in der ganzen Region in einer bedeutenden Anzahl anwesend. Der Rehwildbestand des fast völlig flachen Gebiets, das sich von den Füßen des Mecsek-Gebirges bis zur Drau erstreckt, ist durchaus zu erwähnen. In dieser Umgebung können sogar sehr gute, kapitale Rehböcke erlegt werden.

Das Gebiet gehört also zu den an Wild reichsten Jagdrevieren in Ungarn, nach den weit berühmten, staatlichen Jagdrevieren Kaszó und Lábod oder eben nach dem Jagdrevier des ehemaligen Staatsgutes in Bóly, wird hier das meiste Hochwild zur Strecke gebracht. Es kommt ebenso nicht selten vor, dass der glückliche Jäger bei einer Morgenpirsch sogar mehr als hundert Stück Wild - vor allem Rotwild und in bestimmten Revieren auch Damwild - sehen kann.

Die Umgebung der Flüsse und der Teiche bietet gute Jagdmöglichkeiten auf Wasserwild, in den einzelnen Revieren kann man von Anstandgruben auf ziehende Wildgänse erfolgreich jagen.

Im Drautal nimmt der Bestand des sich von der Balkanhalbinsel nach Nordwesten ausbreitenden Goldschakals (oder in der Volksprache: Rohwolf) zu, wegen seiner versteckenden Lebensweise ist er aber nur selten zu erblicken. Die Jäger, die beim Vollmond auf Keiler jagen, können meistens nur seine typische Stimme hören. Trotzdem kommen Jahr zu Jahr immer mehrere Schakale zur Strecke. Die Jagd auf Rohwolf bedeutet aber nicht nur die Erbeuteung eines seltenen, "exotischen" Raubtieres, lieber mehr dient sie die Behütung des im Gebiet lebenden Reh- und Niederwildbestand.

Das praktisch flache Gebiet, das sich zwischen dem Zalaer und Somogyer Hügelland, dem Gebirge Mecsek und den südlichen Abhängen des Baranyaer Hügellandes, sowie der Drau, dem südlichen Grenzfluss erstreckt, ist die Heimat eines der besten Rotwildbestände Ungarns. Dieser ausgezeichnete Lebensraum ist östlich von der Donau und von den Überschwemmungswäldern von Gemenc, Béda und Karapancsa begrenzt. Dazu gehört auch noch die südliche Seite der Drau mit dem Donau-Drau-Dreieck, welche sich in Kroatien befindet und fast ungestörte, originale Naturverhältnisse bewahrt. Wenn man der Strömung der Drau folgt und vom Westen nach Osten vorwärtsgeht, findet man zuerst riesige, zusammenhängende Wälder im Komitat Somogy, dann wechseln sich die Ackerländer, die feuchten Wiesen, die Röhrichte und die kleineren Wälder ab, während die landwirtschaftlichen Kulturpflanzen in der sich ausbreitenden, flachen Landschaft im Komitat Baranya eine große Rolle spielen. Der abwechslungsreiche Lebensraum, die gute Wasserversorgung, die reichen Futterquellen, sowie die Wildbewirtschaftung von hohem Niveau - in Kaszó, Lábod, Sellye, Bóly - sind das Geheimnis des bis zum heutigen Tag bewahrten Rotwildbestandes, der über ausgezeichnete, genetische Eigenschaften verfügt und gute Trophäen erbringt.

Die in Ormánság, in der Nähe von Sellye und Vajszló, oder in Bóly und Darány zur Strecke gebrachten, kapitalen Trophäen haben ein gutes Gewicht und verfügen über lange und dicke Stangen. Die hervorragenden Trophäen erreichen das Gewicht von 12-14 kg, sowie bekommen sogar 250 C.I.C. Punkte, trotzdem stehen sie ein wenig hinter den Geweihen von Zala, Somogy und Gemenc zurück. Die Hirschbrunft beginnt in dieser Gegend schon am Anfang September. Die Hochbrunft dauert vom 5. bis 20. September, auf kugelreife Hirsche mit einem kapitalen Geweih können die Jäger in dieser Periode mit der größten Chance jagen. Da die Menge der jährlich zu erlegenden Rothirsche von entsprechendem Alter und mit hervorragendem Trophäengewicht auch hier stark begrenzt, sowie die Nachfrage von den Jägern hoch ist, scheint es empfehlenswert, den Abschuss eines Hirsches sogar ein Jahr im Voraus zu buchen, um einen Platz in der Hochbrunft in einem entsprechenden Revier von hoher Qualität bekommen zu können.
Im letzten Drittel vom September geht die Brunft hier schon zurück, aber auf den weniger gestörten und belasteten Revierteilen kann diese vorteilhafte Periode bis Ende September dauern. Die Jagd auf Abschusshirsche wird hier ebenso bis Ende Januar ausgeübt, aber wir schlagen die Jagden im Herbst und Winter eher den Jagdgästen vor, die einen Hirsch mit einer schwächeren Trophäe und mit kleinerem Trophäengewicht zur Strecke bringen möchten.

Neben dem Rotwild lebt hier auch ein bedeutender, schöne Trophäen aufsetzender Damwildbestand von bedeutender Anzahl in freier Wildbahn, besonders in den großen Wäldern in der Umgebung von Kaszó und Lábod, sowie in den daran grenzenden Laubwäldern von Szulok und Szigetvár. Die Jäger können meistens mit Trophäen von 3 bis 4 kg rechnen, aber das Gewicht der stärkeren Damschaufler kann sogar 4 kg überschreiten und die Trophäen können mit einer Goldmedaille bewertet werden. Die beliebteste und erfolgreichste Periode der Jagd auf kugelreife Damschaufler ist die Brunftzeit im Oktober. Auf den beliebten Brunftplätzen sammeln sich die Damhirsche in einer großen Anzahl, so kann man sogar 10-20 Brunftschaufler in je einem frequentierten Waldteil auf einmal sehen oder hören. Obwohl in der Hochbrunft sogar 2 Jagdtage zum Erbeuten der gewünschten Trophäe genügend sein können, planen Sie aber den Aufenthalt für mindestens 3-4 Jagdtage! Vergessen Sie nicht, daß eine dauerhafte, regnerische Periode oder einige nebelige Tage in der Mitte und am Ende vom Oktober Ihre Chancen wesentlich verschlechtern können.

Dank des an Äsung und Deckung reichen Lebensraumes bzw. der außerordentlichen eigenen Anpassungsfähigkeit lebt das Schwarzwild praktisch in jedem Jagdrevier und ist jagdbar. Dieses Wild bietet eine Jagdmöglichkeit durch das ganze Jahr, die hervorragend guten und erfolgreichen Perioden fallen auf Ende des Frühjahrs, auf Anfang des Sommers, bzw. auf die kalten, schneebedeckten Wintermonate. Auf Schwarzwild kann einerseits bei der Einzeljagd vom Hochsitz - manchmal in die Nacht hinein - und andererseits bei Gesellschaftsjagden in den Wintermonaten gejagt werden. Die zu erwartende Strecke der Riegel- und Treibjagden liegt meistens bei 10-20 Stück oder mehr, abhängig vom Jagdrevier, vom Wetter und den Schießfähigkeiten.

Am unteren Lauf der Drau, vor allem im Komitat Baranya, wo der Lebensraum überwiegend aus großen, landwirtschaftlichen Flächen besteht, welche durch Gräben, Baumreihen, Wasserläufen, Röhrichten oder von kleineren Wäldern gegliedert sind, lebt auch ein schöner Rehwildbestand. Die Trophäen sind meistens mittelmäßig und wiegen von 250 bis 400 g, aber in den Jagdrevieren in der Nähe von Szigetvár, Szentlõrinc und Bóly, wo monokulturelle landwirtschaftliche Tätigkeit ausgeübt wird, ist es nicht selten, daß man Rehböcke mit einem Trophäengewicht über 450 g erlegen kann. Die Hauptsaison der Rehbockjagd ist am Ende April, am Anfang Mai, bevor die Vegetation plötzlich heranwächst, bzw. die Blattzeit am Ende Juli und am Anfang August. Leider haben die aus dem jenseitigen Ufer der Drau, aus dem Balkan ankommende Schakale günstige Lebensbedingungen in dieser Gegend gefunden und heute leben schon ständige Bestände der Schakale hier. Den in Truppen jagenden Schakalen fällt eine große Anzahl von Rehwild Jahr für Jahr zum Opfer.

Einige Jagdreviere der Region verfügen über ein eigenes Jagdhaus zur angenehmen Erholung, während anderswo das Angebot von kleineren, gastfreundlichen, ländlichen Pensionen und Gasthäusern bis zu Hotels für höhere Ansprüche reicht. Über die Jagd hinaus würden wir noch aus den Programmmöglichkeiten das Angebot der berühmten Rotweinregion von Villány herausheben. Man kann unter anderem an einem Programm mit Weinprobe teilnehmen, bzw. die abwechslungsreichen, beinahe 2000 Jahre umfassenden Sehenswürdigkeiten von Pécs, der kulturellen Hauptstadt Europas in 2010 besichtigen. Die Region ist reich an Andenken aus dem Mittelalter und aus der Periode der ungarischentürkischen Kriege, die wichtigsten historischen Gedenkstätten sind in Mohács und in Szigetvár zu finden. Eine Reihe der Thermal- und Heilbäder erwartet die Gäste im ganzen Jahr. Die bekanntesten sind in Harkány, in Szigetvár und in Csokonyavisonta zu finden.

Von der westlichen Grenze Ungarns kann die Region mit einer Fahrt von mindestens 3 Stunden erreicht werden. Statt den kürzeren, aber auf Nebenstraßen führenden Routen ist es empfehlenswert, die Autobahnen zu benutzen. Von Wien aus kann die Region auf den Autobahnen M1, M6 und M7, während von Graz aus auf den Landstraßen Nr. 8., 74. und 61 (auf der Route Körmend-Vasvár-Zalaegerszeg-Nagykanizsa-Kaposvár), dann vom Reiseziel abhängig in südliche Richtung abbiegend, erreicht werden. Wer mit dem Flugzeug ankommt, schlagen wir vor, auf dem Flughafen "Liszt Ferenc“ (Budapest-Ferihegy) in Budapest zu landen.

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